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Dienstag 12.10.2004
Harald fährt wieder alleine los, hat aber heute kein so großes Glück. Er beobachtet wieder ein paar Greifvögel in sehr großer Entfernung und an gute Fotos ist nicht zu denken, aber auf dem Rückweg begegnet Harald noch einem Elefantenbullen der scheinbar auf dem Weg zum Moringa-Waterhole ist. Schnell holt er Sonja und siehe da der Elefant kommt tatsächlich nach ca. einer dreiviertel Stunde ans Wasserloch. Es ist ein wunderschöner und sehr großer Elefantenbulle, der erst vorsichtig der Rand des Wasserlochs auf Standfestigkeit prüft und dann genüsslich trinkt.
Nach einer Mittagspause fahren wir wieder gemeinsam los zur Wasserstelle Goas und Sonja hofft auch viele Elefanten zu sehen. An der Wasserstelle tut sich nichts und als wir schon fast aufgeben wollen kommt eine Herde Elefanten zum trinken. Wir sind ganz fasziniert und Harald fotografiert wieder fleißig. Schließlich fahren alle anderen Autos weg und Sonja will auch los, damit wir es noch vor dem Schließen der Tore ins Camp schaffen. Harald will aber noch ein paar Fotos schießen und dann setzen sich die Elefanten in Bewegung und verlassen die Wasserstelle.
Leider nehmen sie jedoch die Straße als Weg, die wir auch nehmen müssen. Vorsichtig fährt Sonja an die Elefanten ran, da wir ja rechtzeitig im Camp sein müssen. Die Elefanten laufen sehr langsam die Straße entlang, halten immer wieder an um etwas von einem Baum oder Gras zu fressen. Als wir uns dem hintersten Elefanten nähern dreht dieser sich um und stellt seine Ohren auf. Sonja beschließt, dass der Elefant der Stärkere ist und legt schnell den Rückwärtsgang ein.
Nun geht es in Schleichtempo in sicherem Abstand hinter den Elefanten her. Sonja bangt, dass wir beide heute im Auto übernachten müssen, da wir es wohl noch kaum vor Torschluss ins Camp schaffen werden. Schließlich kommen die Elefanten an eine T-Kreuzung und biegen schon zum Teil in die Richtung entgegen des Camps ab. Sonja tastet sich ganz vorsichtig an die Kreuzung heran und achtet auf die Elefanten die am Straßenrand fressen. Schließlich schafft sie es zur Kreuzung und gibt Vollgas in die andere Richtung.
Auf dem Rückweg ins Camp qualifiziert sich Sonja für die Ralley Paris-Dakkar und wir kommen an, als die Ranger gerade dabei sind die Tore zu schließen. Wir werden noch reingelassen und sind froh nicht vor den Toren übernachten zu müssen.
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