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Montag 25.10.2004
Um 4.30 Uhr steht Harald auf, um das Wetter zu checken. Der Himmel sieht gut aus: Wenig Wolken und viele Sterne zu sehen! Na also, dann wird das heute ja doch noch was. Schnell noch halbe Stunde ins Bett und dann geht's los. Um 4.50 Uhr weckt uns ein wohlbekanntes Geräusch, trommeln auf unserem Dach: Regen! Diesmal sogar von Blitz und Donner begleitet...
Darko zeigt die hohe Schule des Regentanzes!
Das Wetter bleibt auch so, bis wir gegen 7.30 Uhr aufstehen. Dann fängt so langsam die Sonne an zurückzukommen.
Dann werden wir also auf dem Weg nach Windhoek noch ein paar Köcherbäume ablichten können, jetzt geht's aber erst mal zum Frühstück und dann schnell Koffer packen. Das leckere Frühstück wird uns fehlen. Die Koffer sind schnell gepackt und nach einer herzlichen Verabschiedung machen wir uns auf den Weg. Doch bis wir bei den Köcherbäumen angelangt sind, hat es sich auch schon wieder bewölkt. Dann halt net!
Die 500km Teerstraße bis Windhoek sind schnell und ereignislos zurückgelegt. Nach ca. vierdreiviertel Stunden erreichen wir die Pension Uhland, wo wir fix das Auto leeren und dann noch schnell in den Pool hüpfen. Auch diese Aktion wird von starken Wolken begleitet, die bei unserer Ankunft in Windhoek eigentlich noch gar nicht da waren. Und auch der Regen läßt nicht lange auf sich warten und vertreibt uns aus dem Pool. Wie war das? Um diese Jahreszeit regnet es in Namibia eigentlich nicht?
Da wir bei dem Regen keine Lust hatten, uns die Stadt anzukucken, machen wir eben die Koffer flugfertig. Anschließend, der Regen hat sich endlich verzogen, gehen wir noch etwas shoppen und dann zu "Joe's Beerhouse". Es ist "das" Restaurant in Windhoek und jeder Tourist muss einfach dort gewesen sein. Auf jeden Fall ist es ziemlich groß, jeden Abend rammelvoll und von oben bis unten mit altem Kitsch vollgestopft. Vom Oryx-Schädel über alte Schuhe bis hin zu alten Bauernmöbeln. Für ein In-Lokal sind die Preise ganz akzeptabel, aber das Essen ist nicht gerade der Brüller. Da haben wir in den restlichen vier Wochen schon viel besseres bekommen. Dafür setzen sich schon kurz nach unserer Ankunft zwei Mädels zu uns an den Tisch, die sich als zwei Schweizerinnen herausstellen, die Sonja bereits in Halali am Moringa-Wasserloch getroffen hatte und es entwickelt sich eine ganz nette Unterhaltung. Nach dem Essen stöbern wir noch etwas im angegliederten Souvenir-Shop, wo Harald einige gute und trotzdem günstige Bestimmungsbücher entdeckt. Naja, für die restlichen 15 Stunden in Namibia werden sie wohl nix mehr nutzen, aber das soll ja hoffentlich nicht unser letzter Afrika-Aufenthalt gewesen sein...
Den Rest des Abends verbringen wir mit Lesen in der Pension und gegen 10 Uhr fallen uns auch schon die Augen zu.
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