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Montag 18.10.2004
Wir stehen früh auf und packen alles zusammen und ins Auto. Jetzt noch schnell die vorbereitete CD gebrannt und dann geht's zum Frühstück und zum Zahlen. Wir nehmen noch ein paar Souvenirs (die ersten) und Postkarten mit und schenken Yolanda die CD, die sich sehr darüber freut. Danach folgt die Verabschiedung und wir machen uns (auch mit einem traurigen Auge) auf den Weg. Die 11km Dirt Road auf dem Gelände von Tsaobis gehen diesmal viel lockerer vorbei. Vielleicht hilft uns die Info von Polla, das hier regelmäßig ein Tanklaster vorbeikommt, um Diesel für den Generator zu liefern ;-)
In Karibib wird noch getankt und dann geht's auf den "Trans Kalahari Highway" Richtung Küste/Swakopmund. Die Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle (nur das Wetter ist sehr schlecht und der Himmel stark bewölkt) und uns fällt auf, das der Verkehr hier größer ist als auf allen anderen Straßen. Das bedeutet aber nur, dass wir ab und zu mal ein Auto oder einen Laster sehen. Stau ist wohl ein Wort, das im namibianischen Wortschatz sicher fehlt.
In Swakopmund geht's erstmal ins Internet-Café, um Mails abzurufen. Es wird von einem jungen Computer-Freak bezogen und wir können den Laptop endlich mal direkt an ein LAN anschließen! Schneller wird das ganze deswegen auch nicht und die Vermutung kommt auf, das auch hier höchstens ein ISDN-Kanal die Verbindung für das gesamte Café darstellt. Im übrigen ist es hier "Arsch kalt" (sorry, aber es war so) und selbst Harald wünscht sich ne lange Hose und seine Fleece-Jacke...
Danach geht's weiter nach Walfis Bay, wo wir die Nacht verbringen werden. Der Weg führt uns direkt an der Küste entlang. Rechts das Meer, links wunderschöne Sanddünen. Plötzlich ein Schlag von vorne und wir haben ein kleines Loch in der Frontscheibe. Ein entgegen kommender Laster hat uns ein wunderschönen Steinschlag beschert. Naja, ist nicht zu ändern und wir sind ja zum Glück dagegen versichert.
Die "Case Yeovella" erweist sich als wunderschönes Bed & Breakfast Haus und wir werden uns hier, von der Kälte mal abgesehen, hier sicher wohl fühlen. Uns wird angeboten, für 30 N$ (ca. 4 €) einen Sack Wäsche waschen zu lassen, was wir gerne annehmen. Das ist doch schon was anderes, als "Rei in der Tube". Nach einer warmen Dusche (die war nötig) gehen wir zur Lagune und beobachten eine Weile die Flamingos und Pelikane. Das Wetter ist leider immer noch nicht der Brüller (auch wenn der Besitzer unserer Pension das anders sieht) und an gute Fotos ist leider nicht zu denken. Aber auch so ist toll, die Pelikane beim Fliegen zu beobachten. Der Anblick ist sehr majestätisch und der Begriff "Namibische Luftwaffe" kommt einem wirklich in den Sinn ;-)
Danach decken wir uns noch mit Wasser, Obst und einer Taschenlampe für die zwei Tage am Sossusvlei ein. Jetzt noch schnell die Autovermietung wegen dem Schaden angerufen, zum Glück müssen wir bis Windhoek nix daran machen, und auch noch kurz in Deutschland bei Fritz gemeldet, dann geht's zurück zur Pension, wo wir für kurze Zeit den Fernseher (unser erster in Namibia) nutzen. Auf "Animal Planet" läuft zufällig ein Bericht über "Mad Mike & Mark in Namibia". Mann, was ein Schwachsinn ;-)
Das Frühstück nimmt hier jeder für sich im Zimmer zu sich, so dass der Tisch bei unserer Ankunft schon reichlich für den nächsten Morgen gedeckt war. Also bedienen wir uns schon ein bissel am Abend. Wir probieren zum ersten Mal "Oatmeal" (Es heisst Jungle und auf der Packung war ein Tiger abgebildet), eine Art Haferflockengrütze, die wir in der Mikrowelle warm machen.
Huh, huh, now we know why Calvin & Hobbes don't like Oatmeal!
Danach wird noch etwas gelesen und dann geht's auch schon schlafen...
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