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Donnerstag 21.10.2004
Wir beginnen den Tag recht früh mit einer Fahrt zur Elim-Düne. Sie ist nur ca. 3km vom Parkeingang entfernt. Leider ist auch heute morgen wieder sehr trübe und neblig. Bis die Sonne vorbei schaut ist das Licht schon nicht mehr so klasse. Wir machen einige Fotos (inkl. einem mit Selbstauslöser) und fahren zurück zum Camp, wo wir uns erstmal einen leckeren Toast schmecken lassen und noch etwas Proviant einkaufen.
Dann wir das Zelt geräumt und alles verstaut. Ein Vogel hatte heute Nacht wohl massive Darmprobleme und konnte die wohl am besten auf einem Ast direkt über unserem Zelt ertragen. Nur dürfen wir jetzt seine Hinterlassenschaften vom Zeltdach entfernen und das gute Tier kann froh sein, dass es sich bereits aus dem Staub gemacht hat.
Nach einem kleinen Abstecher zum weniger spektakulären Sesriem-Canyon machen wir uns auf den Weg nach Helmeringshausen. Die Straße ist wider erwarten sehr gut, so dass wir schnell voran kommen. Unterwegs geht es auch über einen wunderschönen Pass mit sehr engen und steilen Kurven und wir genießen die tolle Aussicht. In Maltahöhe machen wir einen kurzen Tankstop. Als wir im Shop noch etwas Proviant kaufen wollen, stellen wir mit erstaunen fest, dass er seit 12 Uhr geschlossen hat und heute auch nicht mehr öffnet. Hier sind es also keinen langen sondern "Kurze Donnerstage" ;-)
Ein Stück weiter machen wir neben einer verfallenen Farm unsere Mittagspause und lassen uns das frische Brot vom Morgen schmecken. Danach geht's weiter durch eine sehr spektakuläre Landschaft mit bizarren Bergformationen und Farben.
Gegen 15.00 Uhr erreichen wir Helmeringhausen. Das ist ein kleiner Ort, der im wesentlichen aus einem Hotel, einem Laden (hier Winkel genannt), einer Tankstelle und noch zwei drei weiteren Häusern besteht. Im Hotel werden wir sehr herzlich empfangen und zu unserem Zimmer, oder sollten wir besser Suite sagen, geführt. Wir sind begeistert, vor allem von der wundervollen Eckbadewanne. Das ganze ist nicht mal teuer, wir haben auf unsere Reise schon wesentlich teurer, aber noch nirgends schöner genächtigt. Was ein Gegensatz zu den letzten beiden Nächten. Zuerst geht's eine Runde in den Pool, danach wird ausgiebig gebadet. Das hatten wir nach zwei Tagen Wüste auch nötig.
Gegen 19.30 Uhr geht's zum Abendessen, wo wir heute die vierte Antilopenart während unserer Reise serviert bekommen: Oryx oder Gemsbock, wie die Afrikaaner sagen. An anderer Stelle haben wir bereits Kudu, Springbock und Eland probiert. Der Oryx schmeckt lecker, aber wir sind uns einig, dass Kudu bislang am leckersten war, wohingegen Springbock nicht so unser Favorit ist. Zum Abschluß noch etwas Tagebuch schreiben und Bilder ausmisten, dann geht's auch schon wieder ins Bett.
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